Lautgesten in der Sprachtherapie
Lautgesten haben einen umfangreichen Wirkungsbereich. Ihre große Stärke ist der ganzheitliche Ansatz, der Körperhandlung, Wahrnehmung und Kognition verbindet. Lautgesten werden ein- oder beidhändig kleinmotorisch durchgeführt, taktil-kinästhetisch und visuell wahrgenommen und im Gehirn als bedeutungsvolle Zeichen gespeichert.
Beim Lernen mit Lautgesten werden durch das Sich bewegen, Hören, Sprechen, Fühlen, Sehen parallel mehrere Sinneskanäle aktiviert – es handelt sich somit um eine multisensorielle Methodik.
Wann kommen Lautgesten zum Einsatz?
- Bei Artikulationsstörungen aller Arten und Ursachen
- bei organisch bedingter Schwerhörigkeit und CI-Trägern
- bei allen Lautwahrnehmungs- und Lautdifferenzierungsproblemen (z.B. AVWS)
- bei gering ausgebildeter phonologischer Bewusstheit
- bei Late Talkern
- bei Kindern mit besonderem Förderbedarf
- bei speziellen Sprech-/Sprachauffälligkeiten (z.B. Poltern / Stottern)
- bei Dysgrammatismus mit morphologischen und syntaktischen Verstößen
- bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache und Sprech- / Sprachstörung
- bei Lese- und Rechtschreibstörungen LRS
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